Fragen und Antworten

Die Gilde der Barden der freien Städte Mythodeas (so viele Genitive wie möglich!) ist ein lockerer Zusammenschluss von Musikern auf den Liverollenspielen des Mythodeahintergrunds. Durch sie soll das Spiel von Bardencharakteren bereichert, ihnen eine Anlaufstelle geboten und der Kontakt zwischen Künstlern, Auftraggebern und Spielleitung verbessert werden.

Sowohl als auch. Auf dem ConQuest ist der OT-Auftrag der Gilde das Stadt-Team der Orga bei der Koordination der vom Veranstalter gebuchten Barden zu entlasten. Durch einen festen Anlauf- und Ausgabepunkt soll die Kommunikation und Abstimmung innerhalb des bunten Bardenhaufens erleichtert werden. (Dann weiß z.B. die Orga wohin sie sich wenden muss, wenn wieder kurzfristig für eine plotrelevante Show Trommler gebraucht werden.)

Von dem sporadischen Auftauchen fragender SLs abgesehen wird die Gilde aber natürlich IT bespielt. Der Grund für ihre Existenz ist, dass der Gouverneur auch von Musikern seinen Anteil will und deshalb das Musizieren und Singen gegen Entlohnung in den Städten Mythodeas nur nach Zahlen einer Gebühr erlaubt ist. Wobei „gegen Entlohnung“ Auslegungssache der Stadtwache/Heereswacht und Stadtrichter ist. Bei der Bardengilde zahlt man nun diese Gebühr (mit einem Zuschlag für die Bearbeitung) und erhält einen entsprechenden Nachweis. Um diesen „steuerrechtlichen“ Kern haben sich aber inzwischen noch viele andere Aktivitäten gesammelt.

Natürlich nicht. Die Gilde der Barden ist kein Zwangsverein. Selbst vom Veranstalter gebuchte Barden können das Gildenspiel außen vor lassen, allerdings ist es für die gebuchten Barden wichtig, die „Wer-Wann-Wo“-Besprechungen zu besuchen. Und außerhalb der Stadtgrenzen hat die Gilde sowieso nichts mehr zu sagen.

In der Stadt ist sie ein Spielangebot. Schlägt man es herausfordernderweise aus, sollte man aber zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen entsprechende Reaktionen zu erleben (böse Blicke, tieffliegendes Gemüse, die Stadtwache/Heereswacht), was natürlich auch tolles Spiel sein kann. (Nur sollte „unterhaltsame Gildenfeindschaft“ evtl. OT mit uns abgesprochen sein, damit wir auch angemessen feindselig auftreten können.) Und natürlich kann man dann nur schwer an Gildenaktivitäten teilnehmen.

An erster Stelle: Kontakt und Austausch mit anderen Künstlern.

Dann (ohne besondere Reihenfolge): Tägliches Lockern und Einsingen (sehr gut geeignet auch für Leute die bisher dachten gar nicht singen zu können), IT-Rechtssicherheit in der Stadt, kleine Seminare von Gildenmitgliedern zu musikalisch-künstlerischen Themen (wir könnten es auch einfach „Workshops“ nennen), Möglichkeit eines Zeltplatzes im Gildenlager, Vermittlung von Aufträgen (in einer Welt die auf mündlicher und rudimentar schriftlicher Kommunikation angewiesen ist, ist das schon was), Unterstützung bei Auftritten (Zusammenschließen mehrerer Musiker für Auftritte in lauten Orten), Organisation des Bardenwettstreits (und das Bemühen ihn zu verbessern), Aushängen von Auftrittszeiten im Gildenzelt, lustige Gemeinschaftsaktionen („Bardenzuber“, evtl. Robert E. Büttel mit Gemüse bewerfen…)

Wer im Gildenlager zelten möchte, wer vom Veranstalter gebucht wurde und wer sonstige spezielle Pläne hat (z.B. von uns mit Gemüse beworfen zu werden), der sollte sich einige Zeit vor der Veranstaltung in unserem Forum zu Vorabsprachen melden.

Für alle anderen Künstler reicht es eigentlich aus auf der Veranstaltung in die Stadt zu gehen, sich zur Gilde der Barden durchzufragen, dort komplett IT alles wichtige zu erfahren und das Zelt mit dem Gildenbrief zu verlassen.